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Wie züchtet man Strecklinge?

hoe-maak-je-stekken-1-bac-online.jpg11 سبت

Jede Pflanze, die in einem Garten, Treibhaus oder im eigenen Haus wächst, lässt sich vermehren. Der Vorteil bei der Zucht von Stecklingen besteht darin, dass die neuen Pflanzen sortenechte Nachkommen sind, also genetisch mit der Mutterpflanze und untereinander völlig identisch. Wie man mit der Zucht von Stecklingen am besten vorgeht, hängt von der jeweiligen Pflanze ab. Es gibt 10 Methoden der Pflanzenvermehrung. In diesem Blog besprechen wir diese Methoden und erklären, wie man das Wachstum der Stecklinge fördert. 

Zuerst ein paar allgemeine Tipps

  • Verwenden Sie immer ein scharfes Messer oder eine scharfe Gartenschere. Jeder Schnitt erzeugt in der Pflanze eine Wunde, die schneller ausheilt, wenn die Verwundung mit einem scharfen Schneidgerät beigebracht wurde. Damit wird auch vermieden, dass sich Pilze festsetzen. 
  • Die Stecklinge sollten zwischen 10 und 14 Zentimeter lang sein. 
  • Verwenden Sie nur die Stecklinge von gesunden Pflanzen. 
  • Schneiden Sie einen starken Stängel ab. 
  • Reinigen Sie die Töpfe, in die Sie die Stecklinge einpflanzen. 
  • Verwenden Sie zum Gießen junger Stecklinge möglichst Regenwasser.
  • Entfernen Sie verwelkte und getrocknete Blätter von den Stecklingen. 

Kopfstecklinge

Diese Steckling-Methode, bei der die Triebspitze abgeschnitten wird, eignet sich perfekt für Himbeeren, Bäume und Rosen. Schneiden Sie den Kopfsteckling direkt unter einem Blatt der Mutterpflanze ab. Machen Sie einen geraden Schnitt. Legen Sie den Steckling in leicht feuchten Boden und drücken Sie ihn vorsichtig an. Schützen Sie den Steckling vor grellem Sonnenlicht. 

Stammstecklinge

Stammstecklinge sind den Kopfstecklingen sehr ähnlich. Bei der Anwendung dieser Technik ist darauf zu achten, dass der Steckling voll ausgewachsen ist und einen kräftigen Stamm hat. Diese Methode wird bei Hortensien sowie Rhipsalis- und Euphorba-Arten verwendet. 

Blattstecklinge

Bei Blattstecklingen ist das Blatt der neue Steckling. Die Blattstecklinge können auf verschiedene Weise geschnitten werden: Blatt mit Stiel, Blatt mit nur der Hauptader, Blatt mit Seitenvenen, mit abgerissenem Blatt und ein Blatt mit eingekerbten Venen. Die optimale Methode hängt von der Pflanzenart ab. 

Wurzelstecklinge

Wurzelstecklinge sollten am besten im November oder Dezember geschnitten werden, wenn die Pflanzen in Ruhe sind. Schneiden Sie 2 Wurzeln von einer Pflanze ab, direkt über oder unter dem Wurzelballen. Setzen Sie die Pflanze sofort wieder ein. Zu den Pflanzen, die sich durch Wurzelstecklinge vermehren lassen, gehören Rhododendron und Anthurium. 

Absenker

Nehmen Sie eine Luftwurzel, einen Zweig oder einen Stängel und biegen Sie diese zum Boden hin. Achten Sie darauf, dass Luftwurzel, Zweig oder Stängel den Boden berühren, damit die Pflanze neue Wurzeln treiben kann. Die Absenker-Methode eignet sich besonders für Kriechpflanzen, wie z.B. Philodendron und Scindapsus. 

Okulieren

Beim Okulieren (auch als T-budding oder shield budding bezeichnet) wird ein Pflanzenteil auf eine andere Pflanze aufgepfropft, wobei beide Teile zu einer Pflanze zusammenwachsen. Dabei wird zunächst der Stamm der Spenderpflanze eingeschnitten. Dann wird ein Ast von der zu vermehrenden Pflanze abgeschnitten und das Innere des Schlitzes an der Spenderpflanze gelockert. Schließlich wird der abgeschnittene Ast in den Schlitz gesteckt. Binden Sie die beiden Pflanzen mit einer Schnur oder einem Band zusammen. Diese Methode eignet sich sehr gut für Rosen. 

Abmoosen (Markottieren)

Mehrere Baumarten können durch Abmoosen vermehrt werden.  Beim Abmoosen wählen Sie einen Ast der Mutterpflanze aus und entfernen die Blätter, um neues Wurzelwachstum zu fördern. Das Wurzelwachstum wird wie folgt erreicht: Schneiden Sie einen Spalt in den Ast und befestigen Sie  daran einen Plastikbeutel, der mit einer Mischung aus Substrat, Erde und Baumwolle gefüllt ist. Nach einigen Wochen bilden sich neue Wurzeln aus. Schneiden Sie die Pflanze unterhalb des neuen Wurzelsystems ab und setzen Sie sie in einen Topf, damit sie weiter Wurzeln treiben kann. 

Veredlung

Bei der Veredlung wird ein Teil einer Pflanze mit einer Spenderpflanze verbunden. Schneiden Sie ein Dreieck in den Stamm der Spenderpflanze und schneiden Sie den Abschnitt, den Sie vermehren möchten, in der entgegengesetzten Form ab. Legen Sie diese nun in den Dreiecksschnitt der Spenderpflanze. Mit Klebeband oder Schnur sichern. Die Veredlung wird am häufigsten bei der Vermehrung von Ficus Panda und einigen Euphorbienarten eingesetzt. 

Steckholz

Diese Methode eignet sich hervorragend für Obstbäume. Warten Sie, bis die Blätter von den Sträuchern fallen und die Stecklinge, die Sie abschneiden möchten, ausgewachsen sind. Einen reifen Steckling erkennt man an seiner dunkelbraunen Farbe. Schneiden Sie das Mittelstück des Stängels ab und pflanzen Sie es im Frühjahr ein. 

Teilung

Bei der Teilung wird eine gesunde Pflanze sorgfältig zerlegt. Danach werden die 2 oder 4 entstandenen Teile in einen Topf gepflanzt. Strelitzia Reginae und Zamioculcas sind für diese Vermehrungstechnik besonders geeignet. 

Das Wachstum von Stecklingen fördern

Sie können das Wachstum Ihrer Stecklinge durch die Anwendung von Bio Clone optimieren. Dieses Gel sorgt für ein beschleunigtes Wurzelwachstum. Es schützt auch vor Krankheiten. Legen Sie den Boden des Stecklings in 20 bis 30 Millimeter Gel und lassen Sie das Gel 2 Minuten lang einwirken. Legen Sie dann den Steckling in das Nährmedium. Bio Clone besitzt das Markenzeichen der Vegan Society (Veganblume), sodass dieses Produkt für den veganen Anbau geeignet ist. 

Weitere Informationen

Möchten Sie mehr über Pflanzenvermehrung erfahren? Oder über Bio Clone? Sie können uns jederzeit kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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